1&1: Warnung vor gefälschten E-Mail-Rechnungen mit Virenfracht

Die Spam-Welle mit vermeintlichen Rechnungen namhafter Anbieter zieht weiter ihre Kreise. Nun warnt das Telekommunikations­unternehmen 1&1 davor, dass gefälschte Rechnungsmails mit Schadcode im Anhang seit dieser Woche mit vermeintlichem 1&1-Absender verschickt werden.

Nach wie vor ist besondere Vorsicht beim Öffnen vermeintlicher E-Mail-Rechnungen geboten. Nachdem in den vergangenen Wochen sowohl die Deutsche Telekom als auch Vodafone vor gefälschten E-Mails gewarnt haben, gibt das Telekommunikations- und Hosting-Unternehmen 1&1 nun ebenfalls den gleichen Sicherheitshinweis.

Laut 1&1 werden seit dieser Woche als Rechnungen getarnte Spam-E-Mails mit Computerviren mit dem vermeintlichen Absender des Unternehmens verbreitet. Wie bei den anderen Firmen auch, ähneln die gefälschten Rechnungen den Originalen, lassen sich jedoch anhand einfacher Merkmale als Fälschungen erkennen. Im oben genannten Sicherheitshinweis gibt 1&1 Tipps, wie man die betrügerischen E-Mails leicht erkennen kann.

  • Ging die E-Mail überhaupt an die bei 1&1 hinterlegte Rechnungsadresse?
  • Sind korrekte Anrede und die Kundennummer enthalten?
  • Hat der Dateianhang ein verdächtiges Format (z.B. .zip oder .exe)?
  • Enthält die E-Mail Rechtschreibfehler?
  • und schließlich: Wer nicht Kunde bei 1&1 ist, erhält auch keine 1&1-Rechnungen

Man kann davon ausgehen, dass 1&1 nicht das letzte Unternehmen sein wird, dessen Kunden die Kriminellen ins Visier genommen haben. Neben Telekom und Vodafone sind in den letzten Tagen in den Postfächern von TarifeTarife auch verstärkt gefälschte Rechnungen von Volksbanken aufgeschlagen. Generell suchen sich die Urheber solcher Spam-Wellen Firmen aus, die viele Kunden haben und dementsprechend viele Rechnungen versenden. Neben der üblichen Vorsicht beim Öffnen von E-Mails, ist angesichts der massiven Spam-Welle zur Zeit besondere Aufmerksamkeit geboten.

(kb)
1&1 warnt: Gefälschte E-Mail-Rechnungen mit Virenanhang

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