Neues Smartphone-Tarifportfolio von Vodafone ist gestartet

Seit dem heutigen Montag, den 6. Oktober 2014 stehen die neue Smartphone-Tarife von Vodafone zur Verfügung. Bereits vor eineinhalb Wochen waren erste Informationen zu den neuen Red-Tarifen bekannt geworden. Vieles wurde bestätigt, es gibt jedoch auch kleine Änderungen.

Vor rund eineinhalb Wochen waren erste Informationen zu den neuen Smartphone-Tarifen von Vodafone bekannt geworden. Am heutigen Montag hat der Düsseldorfer Mobilfunknetzbetreiber nun sein neues Tarifportfolio gestartet und damit Klarheit über die Konditionen geschaffen.

Red 20 GB wird regulär angeboten

Während die grundlegenden Informationen zu den neuen Tarifen im wesentlichen zutreffen, gibt es auch an einigen Stellen Änderungen. So hieß es noch, dass der Flaggschiff-Tarif Red 20 GB nicht in der aktiven Vermarktung stehen, sondern vielmehr nur auf Nachfrage Bestandskunden angeboten würde. Tatsächlich findet sich der Tarif im normalen Portfolio und kann mit Online- und Neukunden-Rabatt für 89,99 Euro ohne Smartphone gebucht werden. Mit einem aktuellen Top-Smartphone werden zehn Euro zusätzlich fällig.

Zuwachs in der Smart-Reihe

Neben der Red-Reihe gibt es auch neue Smart-Tarife. Bislang fanden sich nur die Tarife Smart S und Smart M im Portfolio. Diese werden nun um die beiden neuen Tarife Smart L und Smart XL ergänzt, wobei letzterer nicht in der regulären Vermarktung, sondern nur in den Tarifdatenblättern von Vodafone zu finden ist. Beide neuen Smart-Tarife verfügen über Telefonie- und SMS-Flatrate, sowie eine Datenflatrate mit LTE. In Abgrenzung zu den Red-Tarifen sind allerdings nur maximal 21,6 Mbit/s im Download möglich.

Datenautomatik für alle Smartphone-Tarife

Neu ist bei Vodafone auch eine Feature, zu dem es im Vorfeld bereits Gerüchte gab. Mit den neuen Smartphone-Tarifen gilt nicht mehr die gewohnte Drosselung nach Verbrauch des Highspeed-Volumens. Vielmehr wird automatisch bis zu drei Mal kostenpflichtiges Datenvolumen (250 MB für 3 Euro) nachgebucht. Zuvor erhält der Kunde jedoch einen Hinweis per SMS und hat damit die Möglichkeit – ebenfalls per SMS – die Nachbuchung zu deaktivieren. Gleichzeitig hat Vodafone die gedrosselte Datenrate auf mickrige 32 kbit/s gesenkt. Ob sich Vodafone mit dieser Umstellung eine Gefallen getan hat, wird die Reaktion der Kunden zeigen. Bei der E-Plus-Marke BASE hatte eine vergleichbare Datenautomatik für Ärger gesorgt.

(kb)

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