Telekom warnt vor neuer Spam-Welle mit gefälschten Rechnungen

Seit dem 5. November 2014 verschicken Kriminelle anscheinend wieder verstärkt gefälschte Telekom-Rechnungen mit Schadcode im Anhang. Dies teilt das Telekommunikationsunternehmen in einer aktuellen Meldung mit. Ähnliche Spam-Wellen gab es in der Vergangenheit bereits häufiger.

Wer zur Zeit eine E-Mail mit der vermeintlichen Rechnung der Deutschen Telekom erhält, sollte sich diese genau anschauen, bevor der Klick auf das angehängte PDF erfolgt. Denn wie das Bonner Telekommunikationsunternehmen in einer aktuellen Meldung mitteilt, versenden Kriminelle seit dem 5. November 2014 anscheinend wieder verstärkt gefälschte E-Mails, die statt einer Rechnung eine Datei mit Schadcode angehängt haben.

So lassen sich die gefälschten Rechnungen erkennen

In ihrer Meldung gibt die Telekom Tipps, wie man die gefälschten E-Mails erkennen kann:

  • Im Betreff der Fälschungen fehlt die individuelle Buchungskontonummer
  • Die persönliche Ansprache unter Nennung des korrekten Kundennamnes fehlt
  • Abweichung vom korrekte Rechnungsbetrag im Kundencenter der Telekom

Weichen die persönlichen Angaben ab oder erscheint der Rechnungsbetrag ungewöhnlich hoch oder niedrig, sollten Kunden auf jeden Fall erst einmal Vorsicht bei den E-Mails walten lassen. Generell ist ein aktueller Virenschutz zu empfehlen.

Spam-Welle meist auch mit gefälschten Rechnungen anderer Anbieter

In der Vergangenheit gingen ähnliche Spam-Wellen meist damit einher, dass auch gefälschte Rechnungen anderer großer Anbieter verschickt wurden. So waren bei der letzten großen Welle im Mai auch entsprechende Spam-Mails mit vermeintlichen Vodafone-Rechnungen im Umlauf. Die Tipps zur Erkennung der gefälschten Rechnungen sind dabei im Prinzip die gleichen: Fehlen persönliche Anrede oder stimmt die Kundennummer nicht, dann ist Vorsicht geboten.

[Update vom 11. November 2014 - 16:04 Uhr]

Mittlerweile sind auch zwei unterschiedliche Exemplare der aktuellen Spam-Welle in den Mailboxen von TarifeTarife gelandet. In beiden Fällen handelte es sich um typische Phishing-Mails. Soll heißen, statt eines Anhangs mit Schadcode, beinhalten die E-Mails einen Link, der zu der vermeintlichen Rechnung führt. Auf diesen Link sollte man ebenso wenig klicken, wie man unbekannte Anhänge öffnet. Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass auch Varianten mit schädlichem Anhang unterwegs sind.

(kb)
Bösewicht mit Laptop

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