Vodafone ergänzt Prepaid-Tarife mit sieben neuen CallYa-Optionen

Mit gleich sieben neuen Tarif-Optionen für sein Prepaid-Angebot wartet Vodafone ab dem morgigen 28. Mai 2015 auf. Die neuen CallYa-Optionen bieten Internet oder Inklusiveinheiten für Preise zwischen 2,99 Euro und 19,99 Euro.

Die neuen Tarifoptionen, die Mobilfunknetzbetreiber Vodafone ab 28. Mai 2015 in sein Portfolio aufnimmt, sind eine Anpassung an geänderte Nutzungsgewohnheiten. Die mobile Datenübertragung nimmt einen zunehmenden Stellenwert auch bei Prepaid-Kunden ein.

Mehr Datenvolumen für das gleiche Geld

Zumindest bei den größeren der beiden neuen Daten-Optionen erhält man nun mehr Datenvolumen für das gleiche Geld. Die kleinste Option mit 250 MB ungedrosseltem Datenvolumen sinkt um einen Cent im Preis und ist für 4,99 Euro bei einer Laufzeit von vier Wochen erhältlich. Bei der mittleren Optionen sind nun 750 MB für 9,99 Euro inklusive. Wer 19,99 Euro berappt erhält nun ganze 2 GB. Kunden die eine der größeren Daten-Optionen buchen, profitieren außerdem vom Datenturbo LTE. Nach Verbrauch des Highspeed-Volumens wird wie gewohnt auf 32 kbit/s gedrosselt. Für 2,99 Euro können 250 MB nachgebucht werden, die allerdings innerhalb von sieben Tagen verbraucht werden müssen.

Inklusiveinheiten und Community-Flatrate

Anstelle der Minuten-Optionen hat sich Vodafone dazu entschlossen seinen Kunden mehr Flexibilität zu bieten. Die neuen Minuten/SMS-Optionen lassen dem Kunden die Wahl ob der die enthaltenen Inklusiveinheiten für Telefonate oder den Versand von Kurzmitteilungen nutzt. Für 4,99 Euro gibt es 100 Inklusiveinheiten und wer 9,99 Euro zahlt erhält sogar 500 Einheiten. Für Kunden, die vornehmlich mit anderen Vodafone-Kunden telefonieren und simsen, bietet sich die Buchung der Community-Flat für 2,99 Euro an. Hier sind sämtliche Telefonate und SMS ins Vodafone-Netz bereits inklusive.

Die neuen Optionen für Vodafones CallYa-Tarife stellen eine recht ordentliche Portfoliopflege dar. Negativ ist allerdings die Gültigkeitsbegrenzung bei zusätzlich gebuchten Highspeed-Datenvolumen zu werten. In Sachen Kundenfreundlichkeit, fällt diese Maßnahme in die gleiche Kategorie wie die bei den Vertragtarifen eingeführte Datenautomatik – der unbedarfte Kunde rechnet nicht damit und zahlt am Ende mehr als er wollte.

(kb)

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