Thema „Routerzwang

Freie Endgerätewahl: Gesetz gegen Routerzwang passiert Bundestag

Am späten Donnerstagabend haben alle Fraktionen des deutschen Bundestags für einen Gesetzentwurf gestimmt, der Verbrauchern die freie Auswahl beim Anschluss von Routern für den Internetzugang ermöglicht. Damit dürften Zwangsrouter bald der Vergangenheit angehören.

1&1 startet neues DSL-Tarifportfolio

Der Telekommunikationsanbieter 1&1 hat ein neues DSL-Portfolio gestartet. Ein gedrosselter und drei ungedrosselte Tarife warten mit Download-Geschwindigkeiten zwischen 16 und 100 Mbit/s auf. Preislich geht es bereits unter zehn Euro los - allerdings nur im ersten Jahr.

Wirtschaftsministerium legt Gesetzentwurf gegen Routerzwang vor

Mit seinem Referentenentwurf hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nun einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer Abschaffung des Routerzwangs gemacht. Nach einigem Hin und Her will die Regierung das Verbot von Zwangsroutern „schnellstmöglich“ umsetzen.

Kabel Deutschland liefert unfreiwillig Argument gegen Routerzwang

Anscheinend hat ein fehlerhaftes Firmware-Update für ein Routermodell, das Kabel Deutschland mit seinen Tarifen anbietet, zu Verbindungs­problemen bei Kunden geführt, die das Gerät im Bridge-Modus einsetzen. Damit liefert der Kabelnetzbetreiber unfreiwillig ein Argument gegen den Routerzwang.

Routerzwang: BnetzA macht offenbar Rückzieher bei Abschaffung

Medienberichten zufolge hat die Bundesnetzagentur einen neuen Entwurf der Transparenzverordnung an die Bundesministerien geschickt. Dieser ist an entscheidender Stelle so geändert, dass der Routerzwang durch den Anbieter legitimiert wird. Der Koalitionsvertrag sieht hingegen eine Abschaffung vor.

Verordnung könnte Routerzwang begünstigen statt abschaffen

Im Koalitionsvertrag sprechen sich die Regierungsparteien für die Abschaffung von Zwangsroutern aus. Dies soll durch die Bundesnetzagentur geregelt werden. Deren Entwurf einer Transparenzverordnung könnte den Routerzwang jedoch eher begünstigen als ihn abzuschaffen.

CCC und FSFE kritisieren Verordnungsentwurf gegen Routerzwang

Dem Chaos Computer Club, der Free Software Foundation Europe und den Projektleitern der quelloffenen Router-Betriebssysteme IPFire und OpenWrt gehen die Regelungen der geplanten Trans­parenz­verordnung der Bundesnetzagentur zur Auflösung des Routerzwangs nicht weit genug.

Bundesnetzagentur will Transparenz im Breitbandmarkt verordnen

Durch bessere Angaben zur tatsächlich erreichbaren Datenrate von Breit­band­anschlüssen, will die Bundes­netz­agentur die Transparenz im Breitband­markt erhöhen. Dazu hat sie einen Verordnungsentwurf vorgelegt, der auch Regelungen zum Routerzwang vorsieht.

Kritische Stimmen zum Routerzwang auch aus der großen Koalition

Neben weiteren Stellungnahmen zur Anhörung der Bundesnetzagentur zum Thema Routerzwang, unter anderem vom Chaos Computer Club und der Free Software Foundation Europe, gibt es auch kritische Stimmen aus der Unterarbeitsgruppe „Digitale Agenda“ im Rahmen der Koalitionsgespräche.

Routerzwang: AVM begrüßt Anhörung der Bundesnetzagentur

Router-Hersteller AVM begrüßt in einer aktuellen Mitteilung die Anhörung der Bundesnetzagentur zum Thema Routerzwang, warnt aber davor alle Zugangstechnologien über einen Kamm zu scheren. Die TAE-Dose als Netzabschlusspunkt sei ein Erfolgsmodell der Liberalisierung des TK-Marktes.

Routerzwang: Bundesnetzagentur bittet um Stellungnahmen

Einige Netzbetreiber erlauben nur die Nutzung des von ihnen bereitgestellten Routers für den Internetzugang. Es gibt unterschiedliche Meinungen, ob diese umgangssprachlich als „Routerzwang“ bezeichnete Einschränkung, gerechtfertigt ist. Nun bittet die Bundesnetzagentur um Stellungnahmen.

BMWi will Netzneutralität verordnen – oder doch nicht?

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie will mit einer Rechtsverordnung Netzneutralität gewährleisten. Kritiker befürchten dass durch die Ausnahme von sogenannten „Managed-Services“ das exakte Gegenteil erreicht werden könnte.

Routerzwang: Fritz!Box-Hersteller kritisiert Bundesnetzagentur

Der für seine Fritz!Boxen bekannte Routerhersteller AVM kritisiert die Aussagen der Bundesnetzagentur nach denen Netzbetreiber nicht dazu verpflichtet seien, die für die Nutzung mit einem anderen Router notwendigen, Zugangsdaten für den Internetanschluss herauszugeben.